Nachruf Klaus Gorges

Am 4. August verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur 64 Jahren der Präsident des Kreissportbundes Nordhausen.

Der gebürtige Leipziger war bereits als Schulkind in der Leichtathletikabteilung der BSG Motor Gohlis Nord aktiv, interessierte sich aber zusätzlich für nahezu jede Sportart, wobei die Mannschaftssportarten und hier besonders Fußball und Handball verstärkt in seinem Fokus standen. In den 90er Jahren engagierte sich Klaus Gorges ehrenamtlich als Abteilungsleiter Radball in der HSG Nordhausen, deren Vorsitzender er schließlich wurde und den Verein viele Jahre anführte. Auch in schweren Zeiten war Klaus Gorges zur Stelle. Beispielsweise übernahm er seinerzeit auch eine Funktion im Vorstand des insolventen Fußball- Regionalligisten FSV Wacker 90 und führte den Verein aus der Krise. Als ehrlicher, fairer und verlässlicher Anwalt des Breitensports sowie des Kinder- und Jugendsports und aller im Landkreis existierender Sportvereine besetzte er im Jahre 2009 das Amt des Vorsitzenden der Sportjugend im Nordhäuser Kreissportbund.

Bis zum Jahre 2012 bekleidete er diese Funktion und war maßgeblich an der Stärkung der vereinseigenen Kinder- und Jugendarbeit sowie an neuen Angeboten im Gesundheitssport für Alt und Jung beteiligt. Auf Grund seiner großen Verdienste für den Nordhäuser Sport wurde Klaus Gorges im Oktober 2012 von den Delegierten des Kreissporttages zum Präsidenten des Kreissportbundes gewählt. In den Jahren 2015 und 2018 wurde er mit überwältigender Mehrheit in diesem Amt bestätigt.

Ihm lag stets die gebührende Würdigung des Ehrenamtes besonders am Herzen, wofür er einen Großteil seiner Freizeit gern opferte. Klaus Gorges pflegte enge Kontakte zu allen Sportvereinen des Landkreises und war dort omnipräsent. 

Die Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landessportbund gestaltete er professionell, freundschaftlich sowie nutzbringend und zufriedenstellend für alle Beteiligten. Für die Probleme seiner Sportler und Funktionäre hatte er immer ein offenes Ohr und half, wo er nur konnte. Klaus Gorges verstand sich auch als Anwalt des Nordhäuser Sports in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Sein Tod ist für die gesamte Thüringer Sportlerfamilie ein sehr großer Verlust. Doch werden sein Engagement und seine Leistungen noch lange fortwirken. Wir erinnern uns an ihn in hoher Anerkennung und in Dankbarkeit. 

Die Mitglieder des Präsidiums, des Vorstandes und der Geschäftsstelle des Landessportbundes Thüringen sowie des Kreissportbundes Nordhausen

 

 



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