Christopher Grotheer rast zu Doppel-Bronze und nimmt Abschied

Die Erfolgsserie im Eiskanal bei den Olympischen Winterspielen geht weiter: Die Skeleton-Piloten Axel Jungk (Dresdner SC) und Christopher Grotheer vom BRC Thüringen knüpfen nahtlos an die deutschen Rodel-Festspiele in Cortina d'Ampezzo an. Das Duo musste sich in Cortina d'Ampezzo nur dem neuen Olympiasieger Matt Weston aus Großbritannien geschlagen geben.

EMOTIONEN IM ZIEL: ZITTERN UND TRÄNEN

Grotheer, vor vier Jahren noch Olympiasieger, meinte unter Tränen: "Es war eine harte Saison für mich, heute habe ich fahrerisch eine so super Leistung gezeigt, das kommt fast noch an Peking heran, ich bin einfach nur stolz auf mich."

Für die deutschen Skeletonis ist das Ergebnis ein großer Erfolg. Der gebürtige Sachse Jungk, der mittlerweile in Dortmund lebt, hatte die Weltcupsaison als Vierter abgeschlossen. Der Oberhofer Grotheer hatte eine wechselhafte Saison mit einem schwachen Start und deutlicher Steigerung erlebt, für ihn ist es wie für Jungk die zweite Olympiamedaille

Im erstmals ausgetragenen Mixed-Team-Wettkampf holte sich Christopher Grotheer seine zweite Bronzemedaille (mit Jacqueline Pfeifer). Direkt nach der Siegerehrung gab Christopher Grotheer das Ende seiner Karriere bekannt. Die Thüringer Sportfamilie sagt Danke für die Teilhabe an einer einzigartigen und so erfolgreichen Sportära! 

„Für mich war es das letzte Rennen. Es ist immer noch hart, das zu sagen, aber das war mein Karriereende."

Quelle: Team Deutschland

Porträt Christopher Grotheer

LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel (re.) und OSP-Leiter sowie LSB-Geschäftsführer Leistungssport Dr. Bernd Neudert (li.) gratulierten Christopher Grotheer im Deutschen Haus. Foto: LSB

Foto: Team Deutschland | Philipp Reinhard


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