Kristina Vogel neue 1. Vorsitzende der Stiftung Thüringer Sporthilfe

Die Thüringer Sporthilfe hatte auf ihrer Stiftungsratssitzung gleich doppelt Anlass zur Freude. Direkt zu Beginn überreichte Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei sowie Minister für Bundes- und Europangelegenheiten, Sport und Ehrenamt und Vorsitzender des Stiftungsrates, gemeinsam mit der Thüringer Finanzministerin und Stiftungsratsmitglied Katja Wolf einen Scheck in Höhe von 85.000 Euro zur Förderung des sportlichen Nachwuchses im Jahr 2026. Die entsprechenden Mittel hatte der Thüringer Landtag bereits im Dezember im Rahmen des Doppelhaushalts beschlossen.

Im Anschluss trat der Stiftungsrat zu seiner turnusmäßigen Sitzung zusammen. Dabei nahm er den Bericht des Vorstandes entgegen, befasste sich mit einer Auswertung der Olympischen Winterspiele aus Thüringer Sicht sowie mit der Vorstellung eines neuen Förderkonzeptes. Darüber hinaus bestätigte das Gremium den Jahresabschluss 2025 und den Haushaltsplan 2026 der Thüringer Sporthilfe.

Anschließend berief der Stiftungsrat Kristina Vogel einstimmig als neues Vorstandsmitglied. Danach wählten die Vorstandsmitglieder die Bahnradsprint-Olympiasiegerin zur neuen 1. Vorsitzenden. Damit ist der Vorstand der Thüringer Sporthilfe wieder komplett. Zugleich hat die Stiftung nach der Berufung des damaligen 1. Vorsitzenden, David Möller, als Staatssekretär für Sport und Ehrenamt und dem damit verbundenen Ausscheiden aus der Funktion des 1. Vorsitzenden wieder einen kompletten Vorstand und neue Führung. Erstmals steht eine Frau an der Spitze der Stiftung Thüringer Sporthilfe, zugleich ist der Vorstand damit zu gleichen Teilen paritätisch mit je vier Frauen und Männern besetzt.

Stefan Gruhner erklärte nach der Wahl: „Mit Kristina Vogel gewinnt die Thüringer Sporthilfe eine engagierte und fachkundige neue 1. Vorsitzende – zu ihrer Wahl gratuliere ich herzlich. Als erfolgreiche ehemalige Spitzensportlerin hat sie Thüringen über viele Jahre hinweg auf höchstem Niveau vertreten und zahlreiche Erfolge für unseren Freistaat erzielt. Sie kennt die Herausforderungen des Leistungssports aus eigener Erfahrung und setzt sich mit großer Überzeugung für die Förderung des Thüringer Nachwuchs- und Spitzensports ein. Mit ihrer Expertise ist sie ein großer Gewinn für die Arbeit und die Außendarstellung der Stiftung. Für ihre neue Aufgabe wünsche ich ihr viel Erfolg und alles Gute.“

Kristina Vogel, die hauptberuflich als Trainerin in der Sportfördergruppe der Bundespolizei in Kienbaum tätig ist und urlaubsbedingt nicht an der Sitzung teilnehmen konnte, zeigte sich erfreut über ihre Wahl: „Viele Menschen und Partner haben mich auf meinem Weg zur Olympiasiegerin unterstützt. Ich möchte etwas davon zurückgeben und dazu beitragen, Thüringer Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg zu Bestleistungen zu begleiten und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu starken Persönlichkeiten zu fördern.“

Der 2. Vorsitzende der Stiftung, Dr. Bernd Neudert, der seit Mai gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied die Aufgaben des 1. Vorsitzenden wahrgenommen hatte, freute sich gleichfalls. „Nachdem wir Kristina seit September in die Arbeit der Stiftung eingebunden und eingeführt haben, ist dies jetzt der nächste Schritt durch sie, mit der Übernahme der Funktion der 1. Vorsitzenden. Als ehemals geförderte Athletin wird sie genauso wie ihre Vorgänger Impulse zur Weiterentwicklung der Stiftung setzen.“

Quelle: Stiftung Thüringer Sporthilfe

Kristina Vogel war zur Stiftungsratssitzung im lange geplanten Urlaub - freute sich aber aus der Ferne über die Wahl.

Sportminister und Stiftungsratsvorsitzender Stefan Gruhner (rechts im Bild) übergab gemeinsam mit Finanzministerin Katja Wolf (links) der Stiftung einen Scheck für die Nachwuchsförderung im Jahr 2026.


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