Der Startschuss war ein Kindersportfest in der Wenzelsporthalle. Ob Mattenhüpfen, Fahrgeräteparcours oder Balance-Stationen – drei Stunden lang konnten sich die Kinder ausprobieren, austoben und neue Bewegungserfahrungen sammeln. Unterstützt wurden sie dabei von der Kindersportabteilung des SV Lerchenberg, die die verschiedenen Stationen betreute.
Parallel dazu richteten Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann sowie der Integrationsbeauftragte des Altenburger Landes, Andreas Strahlendorf, ihre Grußworte an die Gäste. Beide betonten die Bedeutung der Sichtbarkeit islamischer Feiertage und warben für ein weltoffenes, vielfältiges und respektvolles Miteinander in Altenburg.
Fairer Wettkampf und volle Tribünen
Am Nachmittag stand der Fußball im Mittelpunkt. Unter der Turnierleitung von Bernd Bock, ehrenamtlich engagiert im Bundesprogramm „Integration durch Sport“, lieferten sich die Mannschaften spannende und faire Begegnungen. Zahlreiche Zuschauer*innen verfolgten die Spiele von den gut gefüllten Tribünen aus und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
3x3-Basketball wächst weiter
Auch der zweite Tag begann sportlich: Sieben Teams traten beim 3x3-Basketballturnier gegeneinander an. Der SV Lerchenberg stellte dafür Schiedsrichter*innen und Equipment bereit. Die Entwicklung der lokalen 3x3-Szene zeigt dabei eindrucksvoll, wie nachhaltig sportliche Integrationsarbeit wirken kann. Nach dem gemeinsam mit „Integration durch Sport“ ausgerichteten „All Together Cup“ und einem Weihnachts-Basketballturnier war es bereits die dritte Veranstaltung innerhalb eines Jahres.
Viele Teilnehmende wechselten anschließend direkt vom Basketball- ins Fußballtrikot und nahmen am zweiten Fußballturnier des Wochenendes teil. Auch hier standen Fairness, Teamgeist und die Freude am gemeinsamen Sport im Mittelpunkt.
Zwei Tage gelebte Vielfalt
Das Organisationsteam um Akef Otari (Abli e.V.), Markus Blümel (SV Lerchenberg) und Karl Bräunlich (Landessportbund Thüringen) zog ein durchweg positives Fazit. Besonders der interkulturelle Austausch und die zahlreichen Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlichster Nationen und Kulturen prägten die Veranstaltung. „Hier wurde zwei Tage lang Integration gelebt. Nicht nur die muslimische Community hat gefeiert, sondern Menschen vieler Nationen und Kulturen haben diesen Feiertag gemeinsam gestaltet und bereichert“, resümierte Akef Otari.
Mit seinem gelungenen Mix aus Kultur, Begegnung und Sport etabliert sich das Eid-Al-Adha-Fest zunehmend als fester Bestandteil des Altenburger Veranstaltungskalenders. Schon jetzt steht fest: Auch im kommenden Jahr wird das Fest wieder ein besonderer Treffpunkt für Vielfalt, Gemeinschaft und Bewegung sein.

