LSB Thüringen freut sich über wichtige Erhöhung der Trainerförderung

Der Freistaat Thüringen ist und bleibt ein erfolgreiches Sportland. Eine wichtige Grundlage ist die Erhöhung der Trainergehälter bzw. Trainerfinanzierung seit dem Jahr 2019 auf 3,25 Millionen Euro im Jahr 2026 sowie 3,45 Millionen Euro im Jahr 2027, ermöglicht durch Mittel aus dem Doppelhaushalt 2026/2027. „Mit diesen Zahlen ist Thüringen Vorreiter im deutschen Sport.“, so Dr. Bernd Neudert, Vorstand Leistungssport im Landessportbund Thüringen und zugleich Leiter des Olympiastützpunktes im Rahmen der Scheckübergabe am 19. Juni im Thüringer Landtag.

Die Ergebnisse bei den Olympischen Winterspielen 2026 und zuletzt die nationalen Erfolge bei den Spielsportarten im Volleyball oder Rollstuhlbasketball stimmen optimistisch und zeigen die positive Entwicklung des Leistungssports in Thüringen auf. Grundlage für weitere langfristige Erfolge ist eine solide Basis im Nachwuchsleistungssport und damit die zukünftige Entwicklung von Talenten in den Sommer- sowie in den Wintersportarten um den Anschluss an die internationale Spitze auch im Erwachsenenbereich zu halten.

In diesem Rahmen ist eine qualifizierte Athletenbetreuung durch hauptberufliche Trainerinnen und Trainer in den Thüringer Sportfachverbänden und im Olympiastützpunkt unerlässlich – schon jetzt wird es schwieriger flächendeckend in Thüringen offene Stellen mit passenden Coaches sportartenübergreifend zu besetzen.

Umso erfreulicher ist die Erhöhung der Mittel für die Trainerförderung von bislang 3,1 Millionen Euro auf 3,25 Millionen Euro im Jahr 2026 sowie 3,45 Millionen Euro im Jahr 2027 seitens der Landespolitik. Den symbolischen Scheck über die Fördersumme für das Jahr 2026 übergab Ministerpräsident Mario Voigt an den Landessportbund Thüringen, der die Förderung an die Sportfachverbände weiterreicht. Exemplarisch an diesem Tag durch eine Scheckübergabe an den Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband (TBRSV) in Höhe von 93.080 Euro.

„Die Erhöhung versetzt uns in die Lage eine längst überfällige Gehaltsneustrukturierung etwa durch Tarifanpassungen zu realisieren. Diese ist elementar, um qualifizierte Trainerinnen und Trainer zu gewinnen und langfristig in Thüringen zu binden, vor allem vor dem Hintergrund eines bundesweiten Trainermangels über alle Sportarten hinweg. “, so Dr. Bernd Neudert. „Die Erhöhung nach sieben Jahren war mehr als notwendig.“

Mit dem Budget können 88 Leistungssportkoordinatoren sowie Trainerinnen und Trainer in Voll- und Teilzeit in insgesamt 22 Sportfachverbänden finanziert bzw. anteilig finanziert werden (Stand 12/2025). Diese sind verantwortlich für die Betreuung von ca. 1.000 Nachwuchskadern in 30 olympischen und paralympischen (mit Special Olympics) Sportarten und zwei nichtolympischen Sportarten. Ein Beispiel für die Verwendung der erhöhten Förderung ist die erstmalige Anstellung eines hauptamtlichen Trainers Rollstuhlbasketball im TBRSV. Mit André Bienek ist seit Juni 2026 ein ehemaliger Nationalspieler und selbst vierfacher Paralympics-Teilnehmer beim Verband beschäftigt.

„Damit diese Zahlen - was Athleten, Trainer und bundesweite sowie internationale Erfolge betrifft – konstant bleiben sowie kontinuierlich in Qualität und Quantität erhöht werden, sind wir weiterhin in engem Kontakt mit der Landespolitik, um den Thüringer Sport weiterhin gemeinsam zu entwickeln“, sieht Neudert die Erhöhung als positives und dankbares Ergebnis seitens der Politik zur Anerkennung der starken Leistungen im Sportland Thüringen.

Den Scheck, überreicht durch Ministerpräsident Mario Voigt, nahmen LSB-Vizepräsident Christian Stückrad und Vorstand Dr. Bernd Neudert entgegen.

Exakt 93.080 Euro wurden von der Fördersumme direkt an den Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportverband weitergereicht - zur erstmaligen Anstellung eines hauptamtlichen Trainers Rollstuhlbasketball. Fotos: LSB


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