Ein Ball so groß wie ein überdimensionaler Gymnastikball. Drei Teams gleichzeitig auf dem Feld. Sekundenbruchteile zwischen spektakulärer Rettung und Punktverlust. Dazu Tempo, Taktik, Teamgeist – und ein Sport, den man einmal gesehen haben muss: Willkommen bei der Kin-Ball Europameisterschaft 2026 in Erfurt!
Vom 25. bis 29. August wird die Riethsporthalle zur Bühne für ein internationales Sportevent der besonderen Art. Erstmals überhaupt findet die Europameisterschaft auf deutschem Boden statt und Erfurt wird zum Treffpunkt der besten Teams Europas. Organisiert wird das Turnier vom Deutschen Kin-Ball Verband gemeinsam mit dem 1. Kin-Ball Klub Erfurter Lachse, der als Gastgeberverein die internationale Kin-Ball-Community nach Thüringen holt.
Und die darf sich sehen lassen: Erwartet werden rund 14 Teams aus sieben Nationen. Mit dabei sind unter anderem die amtierenden Europameisterinnen und Europameister aus Belgien – und natürlich die Erfurter Lachse selbst, die bei den parallel stattfindenden International Open für Thüringen antreten.
Ein Sport wie kein anderer
Wer Kin-Ball zum ersten Mal erlebt, merkt schnell: Hier läuft vieles anders als im klassischen Mannschaftssport. Gespielt wird nicht mit zwei, sondern mit drei Teams gleichzeitig. Vier Spieler*innen pro Mannschaft jagen dabei dem riesigen, rund 1,22 Meter großen Ball hinterher, der zwar überraschend leicht, aber extrem schwer zu kontrollieren ist. Das Ziel klingt simpel: Der Ball darf für das eigene Team niemals den Boden berühren.
Doch genau darin liegt die Faszination. Denn bevor der Ball gespielt wird, ruft das angreifende Team laut „Omnikin!“ – gefolgt von der Farbe eines gegnerischen Teams. Sekunden später fliegt der Ball quer durch die Halle, die aufgerufene Mannschaft sprintet los, wirft sich spektakulär auf den Boden oder rettet den Ball artistisch in letzter Sekunde. Gelingt das nicht, punkten gleich die beiden anderen Teams. Kin-Ball ist schnell, laut, intensiv und gleichzeitig geprägt von Fairplay und Respekt.
Teamgeist statt Ego-Show
Genau dieser besondere Charakter macht den Sport weltweit immer beliebter. Frauen und Männer spielen gemeinsam, Alters- und Leistungsunterschiede treten in den Hintergrund. Statt Einzelaktionen zählen Kommunikation, Vertrauen und taktisches Zusammenspiel. Auch die Schiedsrichter*innen übernehmen dabei eine besondere Rolle: Sie achten nicht nur auf Regeln und Technik, sondern auch auf Fairness und respektvollen Umgang auf dem Feld.
Auf höchstem Niveau wird Kin-Ball zur Hochgeschwindigkeitssportart. Unterschiedliche Schlagtechniken, Finten, Blocks und ausgefeilte Laufwege machen die Spiele zu einem echten Spektakel. Jeder Angriff kann den Moment verändern.
Erfurt wird zur Kin-Ball-Hauptstadt Europas
Besonders spannend: Neben der Europameisterschaft finden zeitgleich die International Open statt, eine internationale Clubmeisterschaft mit Vereinsmannschaften aus ganz Europa. Dadurch bekommen Zuschauer*innen die volle Bandbreite des Sports zu sehen: von europäischer Spitzenklasse bis hin zu kreativen Vereinsduellen und aufstrebenden Talenten.
Wenn Ende August der riesige Ball durch die Riethsporthalle fliegt und ganz Europa auf Erfurt blickt, heißt es deshalb vor allem eines: WE ARE KINBALL! Der Eintritt ist kostenfrei - kommt vorbei!
Weitere Informationen zum Event gibt es unter:
kinball-euro2026.de
