Starke Konzepte für eine deutsche Olympiabewerbung

Am 26. September findet die außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB in Baden-Baden statt. Dort wird entschieden, wer für Deutschland in den internationalen Bewerbungsprozess geht. Der nationale Bewerber wird ab 13:45 Uhr live in der ARD verkündet.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat den Evaluierungsprozess für eine mögliche deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 abgeschlossen. Das Ergebnis: Alle drei eingereichten Konzepte erfüllen die Anforderungen und werden als geeignete Kandidaten eingestuft. 

Mit 87,03 und 85,02 von 100 möglichen Punkten wurden München und KölnRheinRuhr als „sehr gut“ eingestuft. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die hohe Qualität in den Bereichen sportfachliche und operative Eignung sowie internationale Strahlkraft und nationale Akzeptanz. Auch das Konzept Berlin+ überzeugte im Bewertungsverfahren und wurde mit 74,64 Punkten als „gut“ eingestuft. Allerdings hat Berlin seine Bewerbung um die Ausrichtung kurzfristig zurückgezogen mit Veweis auf die aktuell fehlende politische Stabiltät.  

Der Evaluierungsprozess wurde vom DOSB gemeinsam mit den olympischen Spitzenverbänden, dem Deutschen Behindertensportverband sowie eigens dafür eingesetzten Arbeitsgruppen durchgeführt. Die Delegierten der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung erhalten damit eine fundierte, wenn auch nicht bindende, Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausrichtung einer deutschen Olympiabewerbung.

Details und Konzepte der Bewerber gibt es hier

Abschlussfeier Olympische Sommerspiele 2024 in Paris. Foto: Sascha Fromm


Unsere Partner