Es ist offiziell: München ist der nationale Bewerber um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die Delegierten der olympischen Spitzensportverbände, das DOSB-Präsidium und fünf persönliche Mitglieder des DOSB haben mit 91 zu 50 Stimmen für München als nationalen Bewerber um Olympische und Paralympische Spiele ab 2036 gestimmt. Als Schirmherr des DOSB verkündete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit DOSB-Präsident Thomas Weikert am 26. September im Rahmen einer außerordentliche Mitgliederversammlung des DOSB in Baden-Baden die Entscheidung.
Nachdem Berlin am vergangenen Donnerstag seine Olympiabewerbung zurückzog, fiel die Entscheidung zwischen KölnRheinRuhr und München. Beide Konzepte schlossen die vorangegangene Evaluierung mit "sehr gut" ab.
Mit dem Ende des nationalen Auswahlverfahrens startet nun der internationale Bewerbungsprozess. Der DOSB befindet sich seit November 2025 im Continuous Dialogue mit dem IOC und gilt seitdem auch international offiziell als Interessent für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele. Auf den „Continuous Dialogue“ folgt der „Strategic Dialogue“. Diese neu eingeführte strategische Dialogphase soll im Rahmen der Vergabe der Spiele 2036 erstmals im März 2027 beginnen und den Austausch zwischen dem IOC und interessierten Bewerbern weiter vertiefen, auch um eine möglichst hohe Passfähigkeit mit den IOC-Zielen zu schaffen. Ende 2028 soll dann der „Targeted Dialogue“ mit einem oder mehreren Bewerbern eröffnet werden. Die Vergabe der Spiele 2036 soll auf der IOC-Session Mitte 2029 erfolgen.
@deutschland20xx ist ab sofort der neue Instagramkanal für alle Interessierten rund um die deutsche Olympiabewerbung ab 2036.
Quelle: dosb
