Thüringer Sport trauert um Wolfgang Birth

Der Thüringer Sport trauert um Wolfgang Birth. Der Ehrenpräsident des Thüringer Handball-Verbandes, der sich über viele Jahre auch im Präsidium des Landessportbundes Thüringen engagiert hat, verstarb am Freitag, dem 29. Juni 2018, nach kurzer schwerer Krankheit in Erfurt. "Mit Wolfgang Birth verlieren wir einen kameradschaftlichen und ausgeglichenen Weggefährten, der auch in problematischen Situationen stets ruhig und besonnen agierte. Er war über Jahre hinweg das Gesicht des Thüringer Handball-Verbandes in Handball-Deutschland. Wir trauern um eine wahre Persönlichkeit nicht nur des Thüringer Handballs, sondern des gesamten Thüringer Sports", so Katrin Kunz, Präsidentin des Thüringer Handball-Verbandes.

Wolfgang Birth, geboren am 18. Februar 1937, war selbst über Jahre hinweg aktiver Handballspieler und begann frühzeitig damit, sich intensiv für die Belange des Handballsports einzusetzen. Bereits 1963 wurde er in die Spielkommission des Bezirksfachausschusses Erfurt berufen und 1966 in den BFA gewählt. Insbesondere setzte er sich für die Belange der Jugend ein. Mit gerade 45 Jahren wurde er 1982 jüngster Vorsitzender eines BFA in der ehemaligen DDR. Als sich am 7. Juli 1990 die BFA Erfurt, Gera und Suhl vereinigten, wählten die Delegierten Wolfgang Birth zum Präsidenten des nun gegründeten Thüringer Handball-Verbandes. Mit viel Engagement, aber stets mit offenem Ohr für die Belange der Spieler, Funktionäre und Fans, übte Wolfgang Birth dieses Amt bis 2012 aus.

Genau 22 Jahre nach seiner Wahl zum Präsidenten ernannten ihn die Delegierten des 8. Verbandstages 2012 zum Ehrenpräsidenten des Thüringer Handball-Verbandes. Für seine Leistungen und Verdienste rund um den Thüringer Sport wurde Wolfgang Birth am 19. November 2016 zur Mitgliederversammlung des LSB Thüringen mit der höchsten LSB-Auszeichnung, der GutsMuths-Ehrenplakette in Platin ausgezeichnet.

"Sein Engagement im Präsidium des Landessportbundes Thüringen war stets von großer Fachlichkeit und zugleich Menschlichkeit geprägt. Dafür sind wir ihm unheimlich dankbar! Nicht nur in Thüringen errang er große Anerkennung und höchsten Respekt für seine Arbeit. Unser Sportfreund Wolfgang Birth wird der Thüringer Sportfamilie sehr fehlen. Seine Leistungen und Verdienste werden wir stets in Erinnerung bewahren", sind sich LSB-Präsident Peter Gösel und Hauptgeschäftsführer Rolf Beilschmidt einig.

Wolfgang Birth (Bildmitte) erhielt am 19. November 2016 aus den Händen von LSB-Präsident Peter Gösel und der LSB-Vizepräsidentin Bildung und Ehrenamt, Marion Seeber, die GutsMuths-Ehrenplakette in Platin überreicht. Foto: LSB Thüringen


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