LSB für verbesserte Trainerförderung und Unterstützung Breitensport

Um den Thüringer Nachwuchsleistungssport weiter auf hohem Niveau zu führen, müssen alle Rahmenbedingungen passen. Dazu gehört auch eine verbesserte Trainerförderung. Nur mit entsprechend guter Vergütung kann der Trainerberuf in Thüringen wieder an Attraktivität gewinnen, kann die Gewinnung und Bindung verbessert werden.

Im Jahr 2019 stehen insgesamt 3,31 Millionen Euro zur Verfügung. Zuletzt übernahm 2017 der LSB selbst die Kosten von rund 100.000 Euro für eine dringend notwendige Gehalts-Anpassung. Für 2019 steht erneut ein Plus in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung, verteilt auf Politik (57.000 Euro) und LSB (43.000 Euro). Das heißt, jeder der rund 70 Trainer in einem Thüringer Sportfachverband bzw. im Olympiastützpunkt erhält 100 Euro brutto mehr pro Monat. Ohne eine weitere Anpassung droht eine Abwanderung von Trainern im Nachwuchsleistungssport. Denn auch die aktuelle Erhöhung stellt keine bedarfsgerechte Vergütung dar, die den inhaltlichen und zeitlichen Anforderungen eines Trainerberufs gerecht wird. Gut ein Drittel mehr wird benötigt, um konkurrenzfähig zu sein.

Zugleich merkte LSB-Präsident Prof. Dr. Stefan Hügel bei der Jahres-Pressekonferenz im Oberhof an, dass das Hauptaugenmerk auch auf der ganzheitlichen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen liegt. „Sport ist mehr als Medaillen sammeln.“ Früher hätten sich Kinder die koordinativen Grundlagen beim Klettern und Herumtollen selbst beigebracht. Im heutigen Computer-Zeitalter käme die Aufgabe immer mehr Sportvereinen zu. Auch dazu benötige es mehr finanzielle Unterstützung vom Land.


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