Beratung für Doping-Opfer und Betroffene

Der Landessportbund Thüringen verfolgt eine uneingeschränkte Null-Toleranz-Politik gegenüber Doping und unterstützt und unternimmt alle zielführenden Aktivitäten im Anti-Doping-Kampf. Wichtig sind zudem regelmäßige Gespräche mit Doping-Opfern und Betroffenen.

Der LSB ist daher im Austausch mit staatlich anerkannten Dopingopfern sowie von Dopingpraktiken betroffenen Sportlern. Dabei geht es vor allem um Beratung sowie um Informationen zu aktuellen Unterstützungs- und Hilfeleistungen für die Betroffenen - unabhängig davon, ob sich der Dopingvorfall früher oder erst jetzt ereignet hat. Ziel ist es, eine Plattform des Austausches zu schaffen, zu begleiten und zu unterstützen.

Mit Anke Schiller-Mönch als Mitglied des Präsidiums und zuständige Ansprechpartnerin für diesen Themenbereich hat der LSB eine konkrete Ansprechpartnerin benannt, die berät und vermittelt.

Der Erfahrungsaustausch ist nur eine Aktion in der Vielzahl von Maßnahmen des Landessportbundes, seiner Sportverbände und des Olympiastützpunktes Thüringen zur Bekämpfung von Doping und Medikamentenmissbrauch im Sport.

Schon seit vielen Jahren beteiligt sich der LSB an der Finanzierung von Dopingkontrollen im Bereich der Nachwuchsathleten und organisiert im Zusammenwirken mit den Sportgymnasien und Verbänden sowie der nationalen Dopingagentur NADA präventive Informations- und Aufklärungsveranstaltungen für Trainer und Sportler. Dazu zählen auch Veranstaltungen mit Zeitzeugen und Doping-Opfern.

Gemeinsam mit dem LSB Brandenburg will der LSB Thüringen zudem ein Netzwerk aufbauen und gemeinsam Kontakte mit Politik, Verwaltung sowie mit Einrichtungen und Partnern in der Dopingopferhilfe pflegen. Eine entsprechende Kooperation wurde im Mai 2017 abgeschlossen.

Anke Schiller-Mönch

Präsidiumsmitglied Recht


Unsere Partner

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Mehr Informationen unter: Datenschutz