Kooperationen KITA-Schule-Sportverein

Ziel der Kooperationen zwischen Sportvereinen, Kindertagesstätten und Schulen ist es, mehr Bewegung und Sport im Alltag für alle Kinder anzubieten.

Gleichzeitig können die Übungsleiter und Trainer ihre Angebote des Sportvereins vorstellen und Kontakt zu den Eltern aufbauen. Für unsere Sportvereine aber auch eine gute Möglichkeit, junge Mitglieder zu gewinnen, Talente zu suchen, gemeinsam Sportstätten zu nutzen und die Angebotspalette der Vereine weiter zu entwickeln. Auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen Landessportbund Thüringen und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zur Zusammenarbeit von Sportvereinen mit Kindertageseinrichtungen und Schulen existiert in Thüringen ein Förderprogramm, das entsprechende Kooperationsmaßnahmen auch 2018 wieder mit insgesamt 210.000 Euro unterstützt.

Kooperationen KITA-Sportverein

Beginnend mit dem neuen Kindergarten- und Schuljahr können Thüringer Sportvereine wieder mit ihren kooperierenden Kindertageseinrichtungen und/oder Schulen Vereinbarungen abschließen. In der Ausschreibung werden für die Kooperationsmaßnahmen verbindliche Kriterien wie qualifizierte Leitung, wöchentliche Durchführung, Mindestdauer des Angebots 45 Minuten und eine Mindestteilnehmerzahl von acht Kindern festgeschrieben.

Die Vereinbarungen müssen durch die Sportvereine bis zum 15. Dezember des laufenden Jahres gemeinsam mit der Bestandserhebung bei den zuständigen Kreis- oder Stadtsportbünden abgegeben werden. Nach Prüfung durch den Arbeitskreis "KITA-Schulsport“ vor Ort erhalten die Sportvereine über die Vereinsförderung eine entsprechende finanzielle Unterstützung. Die Kooperationen werden durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie den Landessportbund Thüringen gefördert. Ziel ist es, Kinder für eine eigene kontinuierliche sportliche Betätigung zu gewinnen.

Anette Weidensee

Referentin Kinder- und Jugendsport

Tel: 0361 34054-36

Kooperation Schule-Sportverein

Der Sport in Schule und Verein fördert das soziale Lernen, das Miteinander und stärkt die Einsicht zum verantwortlichen Handeln. Ziel der Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen ist es, bei Kindern und Jugendlichen über Schulsport Interesse für den Sport als sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu wecken und eine lebensbegleitende sportliche Betätigung zu fördern. Dies soll erreicht werden, indem für alle Kinder in allen Bereichen des Sports zusätzliche Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote geschaffen und vorhandene weiter genutzt werden.

Beginnend mit dem Schuljahr können die Sportvereine in Thüringen wieder mit ihren kooperierenden Schulen Vereinbarungen abschließen. In der Ausschreibung sind für die Kooperationsmaßnahmen der Vereinbarung verbindliche Kriterien wie qualifizierte Leitung, wöchentliche Durchführung, Mindestdauer des Angebots 45 Minuten und eine Mindestteilnehmerzahl von acht Kindern festgeschrieben.

Die Vereinbarungen müssen jeweils mit der Bestandserhebung des laufenden Jahres bei den zuständigen Kreis- oder Stadtsportbünden abgegeben werden. Nach Prüfung durch den Arbeitskreis "KITA-Schulsport" vor Ort erhalten die Sportvereine über die Vereinsförderung eine entsprechende finanzielle Unterstützung. Die Kooperationen werden durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie den Landessportbund Thüringen gefördert. Ziel ist es, Kinder für eine eigene kontinuierliche sportliche Betätigung im Sportverein zu gewinnen. 

Bewegungsfreundliche Schule

Ausgehend vom Themenjahr „Sport bewegt“ 2014 wurde das Programm „Bewegungsfreundliche Schule“ in Thüringen auf der Basis der bisherigen Erfahrungen fortgeschrieben und weiterentwickelt. Der Baustein der bewegungsfreundlichen, gesunden und sicheren Schule nimmt im Rahmen des schulischen Gesamtkonzeptes nach § 47 des Thüringer Schulgesetzes einen entscheidenden Platz ein. Gemeint ist damit eine Schule, bei der im schulischen Konzept Bewegung sowohl im Unterricht wie auch in außerunterrichtlichen Bereichen in die Schulkultur integriert ist. Bewegung ist nicht Selbstzweck, sondern Bestandteil eines ganzheitlichen Schulkonzeptes des Lehrens und Lernens. Dazu gehört auch die bewusste Vernetzung der Schule mit Sportvereinen, als fester Bestandteil des schulischen Konzepts.
Mit der „Bewegungsfreundlichen Schule“ soll ein Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit, der Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit, zur Steigerung der Lern- und Lebensfreude, zur Verbesserung des Schulklimas und zum verbesserten Umgang mit dem Schul- und Alltagsstress der Schülerinnen und Schüler geleistet werden.

Neben der Unfallkasse Thüringen und dem Landessportbund ist am Programm „Bewegungsfreundliche Schule“ das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) beteiligt.

Pierre de Coubertin-Schülerpreis

Traditionell verleiht der Landessportbund Thüringen gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zum Ausklang eines Schuljahres den "Pierre de Coubertin-Schülerpreis". Anliegen dieses Thüringer Sportpreises ist es, dem Schulsport der Regelschule und der Studienstufe einen fördernden Impuls zu geben und die Schüler auch nach ihrer Schulzeit für ein Engagement im Sport zu motivieren. Benannt ist die Auszeichnung nach dem französischem Sportpädagogen und Gründer der Olympischen Bewegung der Neuzeit, Pierre de Coubertin (1863 –1937).

Auswahlkriterien für die Jury, dem Landesarbeitskreis "Kita-Schule-Sportverein", sind hervorragende Leistungen im Fach Sport sowie ein weitreichendes Engagement im organisierten Sport und im gesellschaftlichen Leben. Dabei sind die Art des ehrenamtlichen Einsatzes und damit die persönliche Haltung der Preisträger im Sinne des olympischen Gedankens vielfältig und reichen vom Engagement als Übungsleiter einer Leichtathletik-AG über die Tätigkeit als Vorstandsmitglied in einem Sportverein, Organisator von Radtouren und schulischen Veranstaltungen bis hin zum Betreuen von lernschwächeren Mitschülern oder der Beteiligung an internationalen Austauschprogrammen.

Michelle Bohlig, Marie Belitz und Jennifer Eck (von links) erhielten 2017 den Pierre de Coubertin-Schülerpreis.

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