Frauen und Gleichstellung

Der Landessportbund Thüringen engagiert sich mit vielfältigen Aktivitäten dafür, dass Frauen und Männer ihre Potenziale und Kompetenzen gleichberechtigt auf allen Ebenen des organisierten Sports entfalten und einbringen können.

Ziel ist es, den Anteil an Frauen und Mädchen in allen Ebenen des Sports weiter zu erhöhen und ihre Chancengleichheit und Interessenvertretung zu sichern. Dies soll unter anderem mit Sportwerbetagen für Frauen und Mädchen („Frauensporttage“) gelingen, um möglichst viele Frauen und Mädchen für ein regelmäßiges Sporttreiben zu gewinnen. Das geht am besten in der Gemeinschaft eines Sportvereins mit seinen vielfältigen Angeboten. 

Ziele

Zuschauen

Die Sportvereine zeigen mit einem bunten Showprogramm die Vielfalt der Bewegungsangebote für Mädchen und Frauen und machen so Lust auf mehr.

Mitmachen

Über Schnupperangebote von Aerobic bis Wassergymnastik, Entspannung, Rückenschule und Problemzonengymnastik bieten die Vereine verschiedene Sportarten zum Ausprobieren an.

Dabeibleiben

Familie – Beruf – Sport. Bei der Vielzahl der Angebote ist sicher auch für Sie etwas dabei, was Sie zum regelmäßigen Sporttreiben animiert.

Informieren

Informieren Sie sich rund um ein gesundheitsbewusstes Leben. Stände und Info-Broschüren der Sportvereine und Verbände, aber auch der kommunalen Partner bieten Tipps.

Frauensporttage in Thüringen

Ausrichter/Anmeldung Termin Ort
KSB Unstrut-Hainich 28.09.2019 Mühlhausen
KSB Sonneberg 02.11.2019 (13-17 Uhr) Sonneberg

Lisa Kalkofe

Geschäftsbereichsleiterin, Referentin Frauen, Gleichstellung und Inklusion

Tel: 0361 34054-39

Konferenz "Frauen und Gleichstellung"

Die Konferenz ist in der Satzung des Landessportbundes verankert und berät über die Umsetzung der Gleichstellung im Sport. Eingeladen sind Vertreter der Kreis- und Stadtsportbünde, Sportfachverbände und Anschlussorganisationen. Die Konferenz findet jährlich im dritten Quartal statt. Es werden unter anderem Themen bearbeitet wie Qualitätsstandards von Frauensporttagen, Fortschreibung der Konzeption „Frauen und Gleichstellung“ und Ehrenamtsförderung von Mädchen und Frauen.

Nächste Konferenz
"Frauen und Gleichstellung":

9. Mai 2020

Beirat "Frauen und Gleichstellung im Sport"

Das Präsidium des LSB hat im März 2019 den Beirat „Frauen und Gleichstellung im Sport“ für die Jahre 2019 bis 2021 berufen. LSB-Vizepräsidentin Kati Nimz leitet die Expertengruppe aus Sport, Politik und Frauenarbeit. Ziel des Beirates ist es, in Zusammenarbeit mit der Konferenz „Frauen und Gleichstellung“ die Konzeption zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport fortzuschreiben sowie die Umsetzung von Maßnahmen zu begleiten und zu evaluieren.

Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken von Frauen weltweit. Das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen ist auch in Deutschland mit einem Anteil von 35 Prozent betroffener Frauen enorm hoch. Sport besitzt die Stärke, Mädchen und Frauen Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Selbstsicherheit zu vermitteln.

Seit 2007 stellt der DOSB mit seiner Aktion „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“ eine Plattform zur Prävention dar und ruft jährlich seine Sportvereine auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Seit 2015 läuft die Aktion unter dem Titel „Starke Netze gegen Gewalt!“ und arbeitet mit Partnern aus dem Sport, den bundesweiten Fraueninitiativen, dem WEISSEN RING, UN Women sowie der Politik und gesellschaftlichen Einrichtungen in engem Kontakt zusammen. Der Landessportbund Thüringen beteiligt sich in Zusammenarbeit mit mehreren Thüringer Kampfsportverbänden an der Aktion.

Beteiligt sind die Kampfsportverbände:  

  • Aikido Verband Thüringen e.V. 
  • Taekwondo Union Thüringen e.V. 
  • Thüringer Ju-Jutsu Verband e.V. 
  • Thüringer Judo Verband e.V. 
  • Thüringer Karate Verband e.V

Termine
Multiplikatorenschulung „Selbstbehauptung“

Frauen - lauf[en] gegen Gewalt

Laut einer Untersuchung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erlebte mehr als jede dritte Frau zwischen 16 und 85 Jahren bereits körperliche Angriffe. Über die Hälfte der weiblichen Bevölkerung wurde sexuell belästigt, mehr als jede zehnte Frau wurde sogar sexuell missbraucht.

Um das tabuisierte Thema häusliche Gewalt in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern, hat der Landessportbund Thüringen im Jahr 2016 Volksläufe in Erfurt und Meiningen unter dem Motto „Frauen – lauf[en] gegen Gewalt“ mitorganisiert. Der LSB Thüringen möchte mit dieser Aktion Frauen bewegen, ermutigen und in der öffentlichen Darstellung zeigen, dass Gewalt gegenüber Frauen, aber auch gegenüber Männern, nicht geduldet wird. 2017 wurde das Projekt auf alle vier Standorte (Erfurt, Meiningen, Gera und Nordhausen) der Interventionsstellen ausgeweitet. Unterstützt wird das Projekt durch die Beauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann der Landesregierung.

 

 


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