Frauen und Gleichstellung

Der Landessportbund Thüringen engagiert sich mit vielfältigen Aktivitäten dafür, dass Frauen und Männer ihre Potenziale und Kompetenzen gleichberechtigt auf allen Ebenen des organisierten Sports entfalten und einbringen können.

Ziel ist es, den Anteil an Frauen und Mädchen in allen Ebenen des Sports weiter zu erhöhen und ihre Chancengleichheit und Interessenvertretung zu sichern. Dies soll unter anderem mit Sportwerbetagen für Frauen und Mädchen („Frauensporttage“) gelingen, um möglichst viele Frauen und Mädchen für ein regelmäßiges Sporttreiben zu gewinnen. Das geht am besten in der Gemeinschaft eines Sportvereins mit seinen vielfältigen Angeboten. 

Ziele

Zuschauen

Die Sportvereine zeigen mit einem bunten Showprogramm die Vielfalt der Bewegungsangebote für Mädchen und Frauen und machen so Lust auf mehr.

Mitmachen

Über Schnupperangebote von Aerobic bis Wassergymnastik, Entspannung, Rückenschule und Problemzonengymnastik bieten die Vereine verschiedene Sportarten zum Ausprobieren an.

Dabeibleiben

Familie – Beruf – Sport. Bei der Vielzahl der Angebote ist sicher auch für Sie etwas dabei, was Sie zum regelmäßigen Sporttreiben animiert.

Informieren

Informieren Sie sich rund um ein gesundheitsbewusstes Leben. Stände und Info-Broschüren der Sportvereine und Verbände, aber auch der kommunalen Partner bieten Tipps.

Frauensporttage in Thüringen

Ausrichter/Anmeldung Termin Ort
SSB Jena 27.11.2020 Jena

Lisa Kalkofe

Geschäftsbereichsleiterin, Referentin Frauen, Gleichstellung und Inklusion

Tel: 0361 34054-39

Konferenz "Frauen und Gleichstellung"

Die Konferenz ist in der Satzung des Landessportbundes verankert und berät über die Umsetzung der Gleichstellung im Sport. Eingeladen sind Vertreter der Kreis- und Stadtsportbünde, Sportfachverbände und Anschlussorganisationen. Die Konferenz findet jährlich im dritten Quartal statt. Es werden unter anderem Themen bearbeitet wie Qualitätsstandards von Frauensporttagen, Fortschreibung der Konzeption „Frauen und Gleichstellung“ und Ehrenamtsförderung von Mädchen und Frauen.

Neuer Termin! Konferenz
"Frauen und Gleichstellung":

26. September 2020, Erfurt 

Beirat "Frauen und Gleichstellung im Sport"

Das Präsidium des LSB hat im März 2019 den Beirat „Frauen und Gleichstellung im Sport“ für die Jahre 2019 bis 2021 berufen. LSB-Vizepräsidentin Kati Nimz leitet die Expertengruppe aus Sport, Politik und Frauenarbeit. Ziel des Beirates ist es, in Zusammenarbeit mit der Konferenz „Frauen und Gleichstellung“ die Konzeption zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport fortzuschreiben sowie die Umsetzung von Maßnahmen zu begleiten und zu evaluieren.

Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken von Frauen weltweit. Das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen ist auch in Deutschland mit einem Anteil von 35 Prozent betroffener Frauen enorm hoch. Sport besitzt die Stärke, Mädchen und Frauen Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Selbstsicherheit zu vermitteln.

Seit 2007 stellt der DOSB mit seiner Aktion „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!“ eine Plattform zur Prävention dar und ruft jährlich seine Sportvereine auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Seit 2015 läuft die Aktion unter dem Titel „Starke Netze gegen Gewalt!“ und arbeitet mit Partnern aus dem Sport, den bundesweiten Fraueninitiativen, dem WEISSEN RING, UN Women sowie der Politik und gesellschaftlichen Einrichtungen in engem Kontakt zusammen. Der Landessportbund Thüringen beteiligt sich in Zusammenarbeit mit mehreren Thüringer Kampfsportverbänden an der Aktion.

Beteiligt sind die Kampfsportverbände:  

  • Aikido Verband Thüringen e.V. 
  • Taekwondo Union Thüringen e.V. 
  • Thüringer Ju-Jutsu Verband e.V. 
  • Thüringer Judo Verband e.V. 
  • Thüringer Karate Verband e.V

Kurse Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung

Ausrichter/Anmeldung Termin Ort
SKDS e.V. 20.06.2020 (9 bis 18 Uhr) Sömmerda

Familien im Sportverein

Was macht eine Familie aus? Vielleicht genau das, was viele an Familie toll und wichtig finden: Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen. Die einander wichtig sind, füreinander sorgen und auch in schwierigen Zeiten füreinander da sind. Neben der traditionellen Familie „Kind(er)-Mutter-Vater“ haben sich alternative Familienformen entwickelt. Immer mehr Kinder leben heute in Ein-Kind-Familien, in Patchwork- Familien, in Regenbogen-Familien oder bei einem allein erziehenden Elternteil. Nicht nur der Familienbegriff hat sich erweitert, auch das Familienleben wird mehr und mehr von gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst. So hat sich die Rollenverteilung in der Familie geändert. Kindererziehung war früher meist alleinige Aufgabe der Mütter, die diese aber heute oft gar nicht mehr wahrnehmen können, weil sie beruflich sehr engagiert sind. Andererseits wollen Männer nicht nur die Rolle des arbeitenden Familienernährers übernehmen, sondern auch mit zum Familienalltag beitragen. Diese Entwicklung ist auch für Sportvereine von großer Bedeutung. So können gezielte Angebote für Familien zu einem positiven Bild des Vereins und der Mitgliederentwicklung beitragen.

Wir für Vielfalt

Die soziale Vielfalt der Menschen, die in unserer Gesellschaft leben, ist enorm. Diese Entwicklung bildet sich auch in der Mitgliedsstruktur des organsierten Sports ab. Die erfolgreiche Integration vieler sozialer Gruppen bildet somit einerseits die existentielle Grundlage für den organisierten Sport.
Gemäß Leitbild des Landessportbundes Thüringen „Mitten im Sport - mitten im Leben“ und seiner Satzung steht der organisierte Sport allen Menschen offen - unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Alter, Geschlecht, Behinderung oder sexuellen Orientierung. Im November 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass bei standesamtlichen Einträgen neben "männlich" und "weiblich" ein dritter Geschlechtereintrag wie "anders" oder "divers" möglich sein muss, weil alles andere diskriminierend sei.

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